Neues von Theodor

Neues von Theodor

Mittwoch, 30. Dezember 2015

Theo kann endlich richtig schlafen und lernt täglich was dazu

Weder im kleinen Gitterbett, zwischenzeitich ohne Gitter noch im großen Bett mit Platz für Papa konnte Theo richtig schlafen. Alleine Einschlafen und Durchschlafen war einfach unmöglich und Bei der U3 von Ludwig wurde die Kinderärtzin wegen seinem Schlafverhalten um Rat gefragt. Wir bekamen den Rat das Gitterbett mit Gitter wieder aus dem Keller zu holen und Theo zum einschlafen alleine reinzulegen, eine Geschichte zu erzählen und dann aus dem Zimmer zu gehen. Nach nur zwei Nächten schläft er fast problemlos ein. Papa liest ihm die Geschichte von der kleinen Ente Nelli vor, macht die Spieluhr an, gibt ihm seinen Schnuller und seine Kuschelkatze und sagt gute Nacht. Mama kommt nur für einen Gute-Nacht-Kuss ins Zimmer, sagt "Gute Nacht, hab dich lieb" und macht die Tür hinter sich zu. Manchmal weint er noch kurz, schläft aber sehr schnell ein und in den meisten Nächten auch durch. ENDLICH!

Theo hat nicht nur schlafen gelernt, sondern er lernt täglich etwas neues dazu.
Man kann sich wirklich schon toll mit ihm unterhalten. Er erzählt in kurzen "zwei-Wort-Sätzen" was er tun möchte , oder mit Omas und Opas unternommen hat. Namen und Zahlen kennt er auch immer mehr.

Dudi heia - Ludwig schläft
Dudi beint - Ludwig weint
Oma Tonni - Oma Conny
Oma Dita - Oma Christa
Oma Pap - Oma Pat
Mama Penny - Mama geht in den Penny
Papa Abeit - Papa ist bei der Arbeit
Opa au Abeit - Opa ist auch bei derArbeit
Mamo/Mambo - Simon
Mamo/Mambo Mayer - Simon Mayer
Benni da Mamo Mayer da - Benni und Simon Mayer waren da
Nina - Selina
Okka - Oskar
Geda - Gerald
Numma Dei - Nummer Drei
Bauwau bellt du Anst - Hund bellt und Theo hat Angst
Mein Dott - Mein Gott
Mü - Müll
Müauto - Müllauto

und noch viel mehr.
Im Moment hat Theo sehr großes Interesse an Zahlen und Buchstaben. Lesen kann er schon "A" "D" "T" "G" "O" "1" "2" "3" "4" "8" "9" "10" "11" "13" die 6 wird umgedreht und als 9 gelesen.

Zwei Brüder nähern sich an

Theodor zeigte am Anfang kaum Interesse an Ludwig. Seine Spielsachen und Geschenke fand er viel spannender. Eifersüchtig war/ist Theo zum Glück selten. Wenn Mama sich um Ludwig kümmert ist das in der Regel in Ordnung, wenn ihn allerdings jemand anders auf dem Arm hat dann wird er ärgerlich. 
Theo hat sich sehr schnell an Ludwigs Anwesenheit gwöhnt nennt ihn DUDI und schmust viel mit ihm und gibt ihm Küsschen. Wenn Mama und Papa ihre zwei Jungs so sehen, sind sie noch glücklicher und freuen sich darauf wenn sie noch mehr miteinander anfangen können.

Ludwig

Unser Ludwig ist nun schon sieben Wochen alt und schon richtig groß geworden. Drei Wochen nach der Geburt waren wir mit ihm bei der U3 bei Fr. Dr. Hundsberger. Bei der Untersuchung war er schon 4620g schwer und 54cm groß. Da das Stillen von Anfang an kein Problem war, überraschte uns seine Gewichtszunahme nicht. Ludwig war von Anfang an sehr pflegeleicht. Bis auf ein bisschen Bauchweh an manchen Abenden weint er sehr wenig, trinkt immer sehr viel und schläft sehr gut. 
Ludwig ist aber nicht nur lieb sondern auch hübsch! Natürlich finden alle Eltern ihre Kinder süß und hübsch, aber unsere zwei Jungs sind wirklich ganz besondere hingucker!!!
Als Ludwig geboren wurde, war Mamas und Papas erster Gedanke: Der sieht genauso aus wie Theo. Bei näherem hinsehen bemerkt man aber doch die Unterschiede. Insgesamt kann man sagen, dass man bei beiden erkennt, aus welchem Stall sie kommen.
Ludwig hat auch eine süße Stupsnase, ein keines spitzes Mündchen, wenig Kinn, hübsche kleine Öhrchen und ein rundes Köpfchen. Doch die Augen sind hellblau und nicht wie bei Theo dunkelbraun, was aber nicht so bleiben muss. Bei Babys kann sich die Augenfarbe im ersten Jahr sogar mehrfach ändern.
In den ersten Wochen hat Ludwig nur getrunken und geschlafen, das auf der Welt sein war schon sehr anstrengend für ihn. Jetzt hat er sich an sein Leben auf der Welt gewöhnt und bleibt auch immer länger wach und schaut sich um. In Mamas Augen wird er viel zu schnell groß! Die meisten Sachen in Größe 56 sind schon wieder in Kisten verschwunden und dafür wurden die Kleidungsstücke in 62 in den Schrank gepackt. Doch nur in wenigen Wochen werden diese auch schon wieder zu klein sein.

Donnerstag, 26. November 2015

Ludwig- ein kurzer Geburtsbericht

Am 11.11.15 um ca. 16:00 Uhr kamen die ersten Wehen. Diese waren sehr leicht und unregelmäßig. Um 17:30Uhr kamen sie dann alle 10 Minuten und nach einer heißen Dusche waren sie auch sehr schmerzhaft. Um 19:00 Uhr war Theo bei Oma Christa untergebracht und Mama und Papa unterwegs ins Krankenhaus.
Nach einem Ctg (Herztöne des Babys waren super, die Wehen unregelmäßig) und einer Ultraschalluntersuchung wurden wir erst einmal auf die Station verlegt. Wenn die Wehen stärker werden und regelmäßiger kommen oder die Fruchtblase geplatzt ist, sollen wir zurück in den Kreißsaal kommen.
Um 21:00 Uhr kamen die Wehen alle zwei Minuten und um 22:00Uhr sogar jede Minute. Der Muttermund war inzwischen 5cm offen und um 22:35Uhr durfte Mama zur Entspannung in die Geburtswanne. Die Wehen wurden immer stärker und von Entspannung konnte keine Rede sein. Nach knappen 20 Minuten war der Muttermund komplett auf und um 23:41Uhr kam unser kleiner Ludwig Rudolf in der Wanne zur Welt. Die Geburt war sehr schmerzhaft, aber es war genau so wie wir uns das gewünscht haben. Wir sind überglücklich mit unseren zwei tollen Jungs!!!

Dienstag, 24. November 2015

Theo ist ein großer Bruder und kennt noch mehr Wörter

Am 11.11.15 um 23:41 Uhr kam Theos kleiner Bruder Ludwig Rudolf auf die Welt. Er wog 3570g und war 52cm groß. 
Theodor kam Mama und Ludwig jeden Tag im Krankenhaus besuchen (und um dort mal etwas Leben in die Bude zu bringen, zum Beispiel mit dem Schwesternnotruf...) und war sehr froh als nach nur zwei Tagen die ganze Familie wieder Zuhause war.
Ludwig ist nun 13 Tage alt und wir haben uns so langsam aneinander gewöhnt. Theodor zeigt noch nicht so viel Interesse an seinem Bruder, aber ab und zu kommt er doch zu ihm, streichelt ihn oder gibt ihm einen Kuss. Ein größeres Interesse hat er aber bisweilen an Ludwigs Kuscheltieren.
Da Luwig aber noch nicht durchschlafen kann mussten wir uns etwas überlegen wie die Nächte für alle etwas besser gestaltet werden können. Deshalb bekam Theo nun ein großes Bett in dem er gemeinsam mit Papa schlafen kann. 
Jeden Abend zwischen 19:30 Uhr und 20:30 Uhr legen sich die beiden ins Bett und lesen eine Gutenachtgeschichte (Die von der kleinen Ente Nelli). Danach bleibt Papa bei Theo liegen bis er (also Theo, nicht Papa) eingeschlafen ist. Wenn er dann nachts dennoch aufwacht, bleibt Papa meistens bei ihm.

Während Theo immer größer wird lernt er auch ständig mehr Wörter kennen.Er selbst heißt zum Beispiel "Du", ist ja auch klar, schließlich sprechen in ale mit "Du" an...
hier mal ein kleiner Auszug aus dem neuen Wörterbuch von Theo:
DU = Theo
Deiner
Meiner = Mein Schnuller
Eng = Halstuch oder Jacke ist zu eng 
Hocka = Hocker
Appa = Apfel
Njam = Essen
Bau = Bauch
Ahm = Arm
Ihhii 
Phui = Pfui
Bähh
Kaka
Tee
Ei = Heiß
Doing
Ein = Einpacken
Ein = Eins
Eino = Einer
Neun = Neun
Ein Ein = Elf
Dei = Drei
Dei = Zwei
Uha = Uhr
Tette = Kette

Das sind ja schon eine ganze Menge Wörter. Dazu hat er auch ein wachsendes Interesse an Zahlen (vor allem Hausnummern), so dass er die eins, die drei und die neun auch schon lesen kann!!

Donnerstag, 5. November 2015

Theos Bett wird umgebaut

Theo schläft immer noch sehr gerne im Bett von Mama und Papa. Da in wenigen Tagen sein Bruder auf die Welt kommt, versuchen Mama und Papa alles, um ihn wieder an sein Bett zu gewöhnen. Zu viert ist im Elternbett einfach kein Platz. Zum Teil, da sich Theo meist quer breit macht. Das Beistellbett, das Opa Hanns gebaut hat steht noch immer neben dem großen Bett und nur so haben wir überhaupt Platz zu dritt, da Mama so mit ihrem Kissen dort hin ausweichen kann. Wenn der kleine auf der Welt ist, ist das Bettchen natürlich wieder besetzt und es wird einfach zu eng. 
Für einen sicheren Schlaf wird für Babys das Schlafen im Schlafsack empfohlen. Abends gab es seit Wochen immer wieder kleine Kämpfe, weil Theo seinen Schlafsack nicht anziehen wollte. Deshalb darf er jetzt wie die großen mit Kissen und Decke schlafen. Außerdem haben wir das Gitterbett für ihn umgebaut. Jetzt ist eine Seite ohne Gitter, so dass er selber aus und einsteigen kann wenn er das möchte. In der ersten Nacht ist er leider aus dem Bett gepurzelt. Dank Papa lag eine dicke Decke neben dem Bett und er hat sich nicht weh getan. Wenn Theo aus dem Mittagsschlaf aufwacht krabbelt er nun immer selber aus dem Bett, spielt direkt mit seinen Spielsachen oder kommt zu Mama ins Zimmer spaziert. Nachts hat es bis jetzt leider nichts an seinen Schlafverhalten geändert, er wacht auf, weint und Papa holt ihn ins große Bett. Wir sind aber noch immer guter Dinge, dass er sich bald umgewöhnen wird!


Dienstag, 20. Oktober 2015

Theos letzten Wochen als Einzelkind

Seit Anfang März wissen wir, dass Theodor im November ein Geschwisterchen bekommen wird. Eine Schwangerschaft geht neun ganze Monate in denen man sich als werdende Eltern darauf vorbereiten kann. In der ersten Schwangerschaft waren es lange Monate und man konnte es kaum mehr abwarten, bis Theo dann endlich da war. Wir als Eltern waren gut vorbereitet, das Kinderzimmer wurde rechtzeitig eingerichtet, wir nahmen an einem Geburtsvorbereitungskurs teil, die Babykleidung war in allen Größen eingekauft, gewaschen und im Schrank verstaut, die Kliniktasche war ab der 30. Woche gepackt usw. usw. Es war alles bereit für den Kleinen.
Diese Schwangerschaft lief einfach nebenher, erst wenn wieder einen Vorsorgetermin beim Frauenarzt anstand wurde einem bewusst, dass schon wieder vier Wochen um sind. Jetzt sind es noch drei Wochen bis zum Termin und die Zeit rennt immer schneller. Zu erledigen war dieses Mal nicht viel, die Babykleidung von Theo wurde aus dem Keller geholt, gewaschen und wieder in den Schrank geräumt (Mama und Papa haben im Schlafzimmer Platz für alles gemacht). In der zweiten Schwangerschaft hat man wieder neun Monate Zeit sich auf das zweifache Elternsein vorzubreiten, doch jetzt muss auch Theodor auf das Großer-Bruder-Sein vorbereitet werden. Doch wie handhabt man das bei so einem kleinen Kind am besten, mit Büchern, Geschichten, Filmen, Bildern, Fotos, Spielsachen...??? Keine leichte Aufgabe, da Theo erst dabei ist, Sprechen zulernen und er noch kein großes Interesse am Geschichten vorlesen oder erzählen hat. Aus diesem Grund haben wir uns gegen die Anschaffung von Zahllosen Geschwister-Büchern entschieden und haben ihm nur regelmäßig von dem Baby in Mamas Bauch erzählt. Er weiß auch ganz genau wo sein kleiner Bruder ist, gibt dem Bauch immer Küsschen, streichelt ihn und stupst ihn durch Mamas Bauchnabel an. Ob er aber wirklich verstanden hat, was ein Baby oder ein kleiner Bruder ist, was das für ihn bedeutet und welche Veränderungen die Geburt für ihn mit sich bringen wird, ist die andere Frage. Wie er auf den realen kleinen Bruder reagiert bleibt abzuwarten. Vor einigen Wochen wurde der Wickeltisch aus Theos Zimmer in das Schlafzimmer und dafür alle Spielsachen in sein "Reich" geräumt. So hat er richtig viel Platz zum spielen, kann sich zurück ziehen und sich jetzt schon an die Veränderung in den Zimmern gewöhnen, damit hoffentlich keine Eifersucht auf das Baby aufkommt und er sich nicht von ihm verdrängt fühlt. 
Wir als Eltern möchten natürlich, dass Theo gut auf alles vorbereitet ist, möchten aber auch noch die letzte Zeit mit unserem Schatz allein genießen und so richtig auskosten. Aus diesem Grund finden wir es im Moment nicht schlimm, zu dritt in unserem Bett zu schlafen sondern genießen das Arm-in-Arm einschlafen, das Aneinanderkuscheln in der Nacht und das Schmusen am Morgen, wenn wir alle drei langsam wach werden. Schmusen, Knuddeln, Streicheln, Küssen steht bei uns ganz weit oben auf der Tagesordnung und wir Herzen uns wann es nur geht. Die Angst, dass Theo nach der Geburt von seinem Bruder zu kurz kommt ist immer da, doch mit der tollen Unterstützung von allen Omas und Opas, Tanten und Onkels können wir das hoffentlich vermeiden und auch regelmäßig Theo-Zeit einbauen!!!