Neues von Theodor

Neues von Theodor

Dienstag, 20. Oktober 2015

Theos letzten Wochen als Einzelkind

Seit Anfang März wissen wir, dass Theodor im November ein Geschwisterchen bekommen wird. Eine Schwangerschaft geht neun ganze Monate in denen man sich als werdende Eltern darauf vorbereiten kann. In der ersten Schwangerschaft waren es lange Monate und man konnte es kaum mehr abwarten, bis Theo dann endlich da war. Wir als Eltern waren gut vorbereitet, das Kinderzimmer wurde rechtzeitig eingerichtet, wir nahmen an einem Geburtsvorbereitungskurs teil, die Babykleidung war in allen Größen eingekauft, gewaschen und im Schrank verstaut, die Kliniktasche war ab der 30. Woche gepackt usw. usw. Es war alles bereit für den Kleinen.
Diese Schwangerschaft lief einfach nebenher, erst wenn wieder einen Vorsorgetermin beim Frauenarzt anstand wurde einem bewusst, dass schon wieder vier Wochen um sind. Jetzt sind es noch drei Wochen bis zum Termin und die Zeit rennt immer schneller. Zu erledigen war dieses Mal nicht viel, die Babykleidung von Theo wurde aus dem Keller geholt, gewaschen und wieder in den Schrank geräumt (Mama und Papa haben im Schlafzimmer Platz für alles gemacht). In der zweiten Schwangerschaft hat man wieder neun Monate Zeit sich auf das zweifache Elternsein vorzubreiten, doch jetzt muss auch Theodor auf das Großer-Bruder-Sein vorbereitet werden. Doch wie handhabt man das bei so einem kleinen Kind am besten, mit Büchern, Geschichten, Filmen, Bildern, Fotos, Spielsachen...??? Keine leichte Aufgabe, da Theo erst dabei ist, Sprechen zulernen und er noch kein großes Interesse am Geschichten vorlesen oder erzählen hat. Aus diesem Grund haben wir uns gegen die Anschaffung von Zahllosen Geschwister-Büchern entschieden und haben ihm nur regelmäßig von dem Baby in Mamas Bauch erzählt. Er weiß auch ganz genau wo sein kleiner Bruder ist, gibt dem Bauch immer Küsschen, streichelt ihn und stupst ihn durch Mamas Bauchnabel an. Ob er aber wirklich verstanden hat, was ein Baby oder ein kleiner Bruder ist, was das für ihn bedeutet und welche Veränderungen die Geburt für ihn mit sich bringen wird, ist die andere Frage. Wie er auf den realen kleinen Bruder reagiert bleibt abzuwarten. Vor einigen Wochen wurde der Wickeltisch aus Theos Zimmer in das Schlafzimmer und dafür alle Spielsachen in sein "Reich" geräumt. So hat er richtig viel Platz zum spielen, kann sich zurück ziehen und sich jetzt schon an die Veränderung in den Zimmern gewöhnen, damit hoffentlich keine Eifersucht auf das Baby aufkommt und er sich nicht von ihm verdrängt fühlt. 
Wir als Eltern möchten natürlich, dass Theo gut auf alles vorbereitet ist, möchten aber auch noch die letzte Zeit mit unserem Schatz allein genießen und so richtig auskosten. Aus diesem Grund finden wir es im Moment nicht schlimm, zu dritt in unserem Bett zu schlafen sondern genießen das Arm-in-Arm einschlafen, das Aneinanderkuscheln in der Nacht und das Schmusen am Morgen, wenn wir alle drei langsam wach werden. Schmusen, Knuddeln, Streicheln, Küssen steht bei uns ganz weit oben auf der Tagesordnung und wir Herzen uns wann es nur geht. Die Angst, dass Theo nach der Geburt von seinem Bruder zu kurz kommt ist immer da, doch mit der tollen Unterstützung von allen Omas und Opas, Tanten und Onkels können wir das hoffentlich vermeiden und auch regelmäßig Theo-Zeit einbauen!!!

Samstag, 26. September 2015

Theo Plaudertasche

Theo wird noch zu einer richtigen Plaudertasche. Viele richtige Wörter kennt er schon und genauso viele in der Theo- eigenen Sprache.
Gang-Gang = Laster
Babber = Bagger
Dete = Keksle
Waw = Auto
Lolo = Tante Hélo
Jeje = Tante Jule
Bab = Onkel Franky (auch genannt Paco, daher auch Bab)
Aua = Aua / Igel / Kaktus
Mam = Mann
Doi = Toll (nur eine Vermutung)
Wa Wa = Ente / Vogel
Njam Njam = Essen / Hunger
MHmmhmm = Lecker
Yeahi Yeahi! = Yeahi
Wenn man mal verstanden hat was er meint, dann kann man sich schon sehr gut mit ihm unterhalten!

Seine Tierimitationen werden auch immer besser und es kommen auch viele neue Tiere dazu.
Seit neustem kann Theo Uhuen wie eine Eule, UUUUen wie ein Affe und wiehwieh wiehern wie ein Pferd. Schafe erkennt er auch sehr gut, das Määhh ist aber eher ein MMMm.

Wir freuen uns noch auf viele weitere Wörter und Wortkreationen!

Montag, 21. September 2015

Theo geht Radfahren

Vom 26.08.15 bis 02.09.15 war Theodor mit Mama und Papa im Urlaub. Es war der erste und auch der letzte Urlaub zu dritt, denn bei unserem nächsten Skiurlaub im Februar ist dann Theos kleiner Burder schon mit dabei! Wir sind von Rothenburg ob der Tauber nach Regensburg geradelt. Eine Woche waren wir für knappe 345km unterwegs. Theo konnte sich täglich aussuchen ob er bei Papa im Anhänger oder bei Mama im Fahrradsitz mitfahren möchte. Bis zum Mittagsschläfchen saß er meistens im Fahrradsitz und konnte richtig viel von der schönen Landschaft sehen. Von den vielen Eindrücken war er schnell müde und konnte dann im Anhänger entspannt schlafen.

Täglich sind wir zwischen 40 und 75km geradelt und kamen hundemüde in der nächsten Stadt an. Dort wurde schnell geduscht und dann direkt ein Restaurant/Biergarten zum Abendessen gesucht. Theo zeigte großes Interesse an der Bayrischen Küche und wollte gerne alles von Mamas und Papas Teller probieren. Besonders gut geschmeckt hat ihm der Krautsalat den es als Beilage zum Schäufele gab und die Leberspätzle/knödel aus der Suppe. Die keinen Häppchen haben natürlich nicht ausgereicht um seinen Bärenhunger zu stillen und deshalb gab es meistens noch Pommes für ihn als Hauptgang. Gut gesättigt sind wir alle drei gleich ins Bett und waren nach guten 9-10h Schlaf gut erholt für die nächste Etappe.

Dienstag, 18. August 2015

Theo schwimmt wieder!

Viele, viele Monate war Theo wasserscheu! Er war fast schon ein Wasserhasser! Duschen, Schwimmen, Baden.... Alles ein Graus. Ob in der kleinen Badewanne, der großen Badewanne, der Dusche, im Planschbecken, im See, im Kinderbecken, egal wo: das Geschrei von Theodor war Ohrenbetäubend. Vor einer Woche geschah dann das Wunder, Theo war im Bodensee baden. Im niedrigen warmen Wasser machte er erstmal langsam seine Füße nass. Mit seinem Onkel Franky Steine zu schmeißen machte ihm unglaublich viel Spaß und so ließ er sich zu Oma Conny und Opa Jürgen in das tiefere Wasser locken. Ob es an den vielen lieben Menschen, die dabei waren, an den Steinen oder an den angenehmen Temperaturen vom See lag, wir wissen es nicht, sind von dem Ergebniss einfach nur begeistert. Seit her waren wir noch einige male mit Theo am See und er war immer mit im Wasser.


Übers Wochenende waren wir mit Oma Conny und Opa Jürgen in Nauders im Wanderurlaub. Im Hotel Edelweiß gibt es ein schönes kleines Schwimmbad und auf gut Glück waren einige Schwimmwindeln in unserem Gepäck. Kaum zu glauben, aber wahr, an allen drei Tagen nach dem Wandern hatte Theo im Schwimmbad einen riesen Spaß und war am letzten Tag kaum mehr aus dem Becken zu bekommen. Das Duschen danach gefällt ihm immer noch nicht, doch er schreit nicht mehr ganz so wild.


Montag, 10. August 2015

Theo ist 18 Monate alt und kann...

... MAMA und PAPA sagen!!! Theodor kann mit seinen 18 Moanten noch viel mehr, aber über diese Worte freuen sich Mama und Papa natürlich am meisten! Wenn er uns richtig  anschaut und mit "MAMA" und "PAPA" (Bapa) anspricht, dann geht uns richtig das Herz auf!

Theo kann noch einiges mehr...
... laufen und  rennen, hinfallen und wieder aufstehen, auf Sofas, Betten hoch- und wieder runterklettern, Treppen hoch und runter laufen, tanzen, sich im Kreis drehen, klatschen, hüpfen, stampfen
... spielen, lachen, Quatsch machen, Spielsachen aufräumen, Spielsachen in der Wohnung verteilen und rumschmeißen, Ball spielen, Steine werfen, sandeln, schaukeln
... winken, die Hand schütteln, "gib mir fünf", "Ghettofaust"
... schmusen, kuscheln, umarmen, streicheln, küssen
... alles essen was ihm schmeckt, mit dem Löffel essen, aus dem Becher trinken
... Hma (Oma), Hmpa (Opa), Nana (Banane), Nein, Ja, Oh Nein, Oh Man, Da sagen
... miauen wie eine Katze, knurren wie ein Hund/Seehund, fauchen wie ein Löwe/Tiger, grunzen wie ein Schwein, muhen wie eine Kuh (Mmmhmm)

Theodor hat sich in seinen ersten 1,5 Jahren wahnsinig toll entwickelt und ist ungaublich groß geworden. Er trägt mitlerweile Größe 80/86 und wiegt knappe 12kg.
Er ist der liebste kleine Bub den es auf der ganzen Welt gibt, er ist einfach zum knuddeln und knutschen. Er ist kontaktfreudig und wenn ihm jemand sympatisch ist, dann fast er schnell Vertrauen zu dieser Person und möchte viel Zeit mit ihr verbringen. Am liebsten sind ihm ruhige und gelassene Menschen die so wie er Interesse an Fahrzeugen oder Büchern haben. Wenn man ihm etwas leckeres zu essen mitbringt, dann wird man aber auch schnell von Theo ins Herz geschlossen. Wir sind ganz verliebt in unseren Schatz und können es nicht glauben wie schnell die Zeit vergeht und das schon bald noch so ein kleiner Schatz da sein wird.

Freitag, 31. Juli 2015

Theo fängt das Schwätzen an

Seit einigen Tagen haben wir das Gefühl, dass Theo nun genügend Wörter in seinem Köpfchen gesammelt hat um nun endlich damit raus zu wollen. Sein Wortschatz ist theoretisch riesengroß, da er in seinen Büchern alles wieder erkennen kann. Neben Schmetterlingen, Vögeln, Hunden, Katzen, Flamingos, Löwen und noch vielen anderen Tieren, erkennt er aber auch Autos, Motorräder, Quads, Bagger, Laster, Fahrräder und noch mehr Fahrzeuge. Aber auch alle Möglichen Nahrungsmittel die man auf dem Markt in seinem Wimmelbuch kaufen kann, wie Fisch, Wurst, Käse, Marmelade und Brot erkennt er. Auf alles wird gezeigt und laut "Da da da" oder "DAAAA" gerufen. Katzen, Hunde und Löwen/Tiger kann Theo auch schon prima nachmachen und er übt sich immer weiter bei allen Tieren. Freunde und Verwante kennt Theo auch mit Namen, spricht alle aber auch nur mit "DA" an.

Außer "DA" kann Theo mittlerweile noch ein paar Wörter mehr. Die Laute für Mama brabbelt er ja schon seit Monaten vor sich hin, doch jetzt sagt er es wirklich regelmäßig und deutlich "MAMA"! ("PAPA" auch aber seltener).
Wenn ihm beim Essen etwas runterfällt dann ruft er laut :"OH NEIN" , auf Fragen wie, hast du Hunger/Durst antwortet er meistens mit "JA JA" oder "NEIN NEIN". Das Wörtchen "HEIJEIJEI" hat er sich auch schon abgeschaut. Er ist einrichtiges Plappermäulichen, das meiste ist allerdings unverständliches Gebrabbel.


Mittwoch, 8. Juli 2015

Theo wird zum Schmusebär, Theo liebt Füße und ist ein Auto-/Busfan

Theo ist seit neuestem sehr verschmust. Wenn er müde wird, dann kommt er angewackelt und legt seinen Kopf auf einer lieben anwesenden Person ab und lässt sich den Rücken und Kopf streicheln. 
Genauso, wenn Theodor hinfällt oder sich anders weh tut, dann muss man nur sagen "komm zu mir mein Schatz" und ganz schnell lässt er sich trösten und kuschelt ein bisschen, bis alles wieder gut ist.
Beim ins-Bett-bringen kuschelt er sich immer ganz fest an Mama oder Papa. Das Kuscheln am Abend ist unglaublich schön und einerseits genießen wir es, doch leider bedeutet es auch, das Theodor noch immer nicht in seinem eigenen Bett einschlafen kann (es ist einfach zu klein für Mama oder Papa).

Sehr schön ist es auch, dass man von Theo ein Küsschen bekommt, wenn man darum bittet. Seinem kleinen Bruder, noch in Mamas Bauch, gibt er auch einen Kuss und streichelt ihn. Wir freuen uns schon wenn er das dann nicht mehr durch den Bauch sondern bei seinem echten Bruder machen kann.

Nicht zu glauben, aber wahr... Theo steht total auf Füße. Die eigenen Füße findet er toll, aber noch besser sind große Füße von Erwachsenen. Ob von Mama, Papa, Omas, Opas, Tanten, Onkeln oder sogar Schaufensterpuppen, egal -je käsiger desto besser! Theo richt an allen Füßen oder kitzelt sie. Mit "KITZE KITZE KITZE" und einem frechen Grinsen wird drauf los gekitzelt. Kein Fuß ist vor ihm sicher, auch die eigenen nicht.


Busse, Autos, Lastwagen, Bagger, Traktoren und was es noch so alles an Fahrzeugen gibt, Theo fährt total drauf ab! Seine Lieblingsspielsachen sind seine Fahrzeuge mit denen er durch die ganze Wohnung fährt und seine neueste Lieblingsbeschäftigung ist es an der Hauptstraße entlang zu spazieren und die Autos und Busse zu beobachten. Je größer das Fahrzeug, desto besser gefällt es Theo und er kann nicht genung davon bekommen. Er fährt auch sehr gerne mit dem Bus in die Stadt und wieder zurück. Wenn er schlechte Laune hat, bekommt man ihn mit der Frage, ob man zusammen mit dem Bus fahren soll, ziemlich schnell beruhigt und fröhlich gestimmt.